In der Eishöhle in Werfen

Ende Mai hatten wir am Freitag frei und sind nach Werfen/Österreich gefahren. Dort war unser Ziel die größte Eishöhle der Erde, die Eisriesenwelt im Tennengebirge. Schon der Weg hinauf war beeindruckend und die Landschaft rundherum wieder wunderbar! :-) Berge sind einfach was schöööönes!!! :-)

In Werfen fahren wir an der Festung Hohenwerfen vorbei, einer mittelalterlichen Höhenburg.

Mit dem Auto geht’s zum Parkplatz der Eisriesenwelt, der auf ca. 1.000 Höhenmetern liegt und schon auf dem Weg dorthin einen Augenschmaus bietet! :-)

Die Burg Hohenwerfen liegt nun unter uns:

 

Ich wiederhole mich zwar in fast jedem Blogbeitrag, aber auch hier kann ich nur sagen: Eine traumhafte Aussicht auf die Berge!!! ;-) :-)

Wir erreichen den Parkplatz und haben das Glück, dass wir ganz oben auf dem ersten Parkplatz beim Eingang parken können.

Wir holen uns ein Ticket und dann geht’s zu Fuß noch 20 min bis zur Seilbahn. Auf dem Weg dorthin wieder tolle Ausblicke! ;-)

Durch einen Tunnel, in dem es enorm kalt ist(!) geht’s den Berg hinauf.

Nach Verlassen des Tunnels bietet sich uns die folgende Aussicht! :-)

Dort oben auf der linken Fotoseite ist die Bergstation der Seilbahn zu sehen. Dort werden wir gleich mit der Gondel hinaufbefördert.

Doch bis zur Seilbahnstation haben wir noch ein paar Meter schönen Weges mit traumhaften Ausblicken vor uns! :-) Bei dem Wetter genießen wir unseren freien Urlaubstag in Österreich! :-)

 

 

Dann befördert uns die Seilbahn von 1.084 Höhenmetern auf 1.586 Höhenmeter.

Ein traumhafter Ausblick bietet sich uns dort…

…der natürlich gleich fotografiert werden muss! ;-)

Dann haben wir wieder ca. 20 min Fußweg vor uns bis zum Höhleneingang. Der Weg dorthin, an der Felswand entlang, versetzt mich wieder in Entzücken!!! :-) :-)

 

 

Sehr tief geht’s runter neben uns!! Der Weg ist aber breit und mit Holzgeländer gesichert.

Der Blick nach oben zeigt uns bereits den Eingang zur Eishöhle in der Felswand!! :-) …und den Weg dorthin! ;-)

Schöne Ausblicke! :-)

An Fels vorbei führt uns der Weg immer weiter nach oben.

Ein interessanter Weg, der zum gut sichtbaren Höhleneingang führt!!! ;-)

 

Links oben im nachfolgenden Foto ist der Weg mit Geländer zu sehen, den wir gerade gekommen sind… und wie steil es neben dem Weg hinuntergeht!!

Schön! :-)

Ui, da geht’s gleich durch! :-)

 

 

Ach, es ist einfach schööön in den Bergen! :-)

Der Eingang der Eishöhle kommt näher! Die Eisriesenwelt gilt mit einer Gesamtlänge von 42 km als die größte Eishöhle der Welt. Ca. 1 km davon ist in den Führungen zu besichtigen.

Ein Blick zurück auf den Weg, den wir gerade gekommen sind. …steil geht’s daneben hinunter!!

 

Gleich geht’s rein in die Eisriesenwelt! :-) Wir haben unwahrscheinlich Glück heute, denn die Eishöhle ist ein Besuchermagnet und normalerweise muss man hier mit sehr vielen Menschen und Wartezeit rechnen. Wir haben scheinbar einen guten Tag erwischt, denn die Menschenanzahl hält sich sehr in angenehmen Grenzen und ist nicht störend.

Auch bei der Höhle ist nur eine überschaubare kleine Anzahl von Menschen anwesend und wir können gleich mit der nächsten Führung rein in die Eisriesenwelt ohne warten zu müssen! :-)

Sehr hoch sind wir inzwischen am Berg auf 1.641 Höhenmetern.

Tief geht der Blick hinunter ins Tal auf die Straße, über die wir hergefahren sind:

Am Höhleneingang ist es schon merklich frischer. Da wir uns nun über eine Stunde bei einer Temperatur um Null Grad in der Höhle befinden werden, haben wir einige Schichten Klamotten im Rucksack, die nun übergezogen werden.

Wir können gleich mit der nächsten Führung rein. Leider ist es nicht gestattet Fotos zu machen. Daher leider, leider, leider keine Fotos an dieser Stelle aus der beeindruckenden Eishöhle. :-( Hier ist ein Besuch auf der Homepage der Eisriesenwelt zu empfehlen, denn die dort gezeigten Fotos muss man einfach gesehen haben!

Wir befinden uns nun über eine Stunde in der größten Eishöhle der Erde. Das Höhlensystem ist über 40 km lang und befindet sich im zerklüfteten Kalkmassiv des Tennengebirges.

Der Führer erklärt uns, dass im Winter kalte Luft in die Höhle eindringt und dadurch die tiefergelegenen Teile der Höhle enorm gekühlt werden. Wenn im Frühjahr das Schmelzwasser einsickert, gefriert es in der eiskalten Höhle wodurch die riesengroßen Eisgebilde entstehen, die jedes Jahr weiterwachsen und sich verändern.

In der dunklen Eishöhle gibt es keine elektrische Beleuchtung. Wir bekommen Hand-Karbidlampen und der Führer beleuchtet die Eisfiguren mit Magnesiumlicht. Während der Führung geht es über sehr, sehr viele Stufen hinauf nach oben im Berg. Insgesamt werden in der Höhle 134 Höhenmeter überwunden. Es geht über Treppen und Holzbretterwege.

Das, was man dort sieht, kann man nicht beschreiben. Eine unfassbar andere Welt, die nachhaltig beeindruckt!!!! :-) Fantastische Eisfiguren! :-)

Nach über einer Stunde in der dunklen, nur von den Karbid-Lampen in unseren Händen erleuchteten Höhle, kommen wir voller Eindrücke wieder hinaus. (…und mit abgefrorenen Fingern, denn an Handschuhe haben wir nicht gedacht, wären aber bei Null Grad von Nutzen gewesen!!)

Aus der dunklen Höhle treten wir wieder hinaus ins warme Sonnenlicht und werden mit diesem Ausblick empfangen:

 

Nachdem wir unsere Klamottenschichten wieder abgelegt und ans sonnige Wetter draußen angepasst haben, treten wir den Rückweg an:

Ein Blick zurück mit vielen Bildern im Kopf! :-)

Vor uns liegen das Tal und die Berge! :-) Schöner Ausblick!! :-)

Dann kehren wir kurz vor der Seilbahnstation noch ein und stärken uns.

…ich stärke mich mit einem warmen Topfenstrudel mit Vanillesoße! ;-)

Neben unserem Tisch auf dem Holzgeländer kommen wieder die gefiederten Freunde an! ;-)

Die Alpendohlen warten aufgereiht gierig auf Essen! ;-)

Schon witzig, so ein Tier 20 cm neben sich sitzen zu haben! ;-) Quasi Aug in Aug! ;-)

Wir genießen noch eine Weile den Ausblick und dann geht’s wieder zur Seilbahnstation.

Die uns dann wieder von 1.586 m auf 1.084 m runterbefördert. Dort geht es wieder 20 min zu Fuß hinunter bis zum Parkplatz.

 

Links oben im nachfolgenden Foto sieht man nochmal die Bergstation der Seilbahn:

Außer uns sind nur eine handvoll anderer Menschen auf dem Weg nach unten unterwegs, teilweise laufen wir alleine, was wir wie immer sehr genießen! :-)

 

Ein wunderbarer Tag, voller neuer Eindrücke und vielen Bildern im Kopf liegt hinter uns. Für mich war das wieder ein Tag, der mich begeistert und beeindruckt. Für solche Tage bin ich dankbar!!! :-)

 

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Eine Antwort zu “In der Eishöhle in Werfen

  1. JuNa

    Du hast ein schönes Leben :-) …scheinbar alles richtig gemacht… :-) :-) Sehr schön!!!

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