Wanderung zur Wimbachgrieshütte

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Letzte Woche Donnerstag habe ich das nach wie vor schöne Wetter genutzt und bin durch das Wimbachtal zur Wimbachgrieshütte gelaufen. :-)

Das Wimbachtal ist ein mehr als 10 km langes Hochtal zwischen dem Watzmann und dem Hochkalter. Charakteristisch für das Wimbachtal sind riesige Schuttströme, die aus dem Verwitterungsmaterial der umliegenden Berge bestehen. Aufgrund der Schuttströme wird der obere Teil des Tales auch Wimbachgries genannt. Der Schutt ist ständig, aber nicht merklich, in Bewegung.

Gestartet bin ich am Parkplatz an der Wimbachbrücke. Erst ging es oberhalb der Wimbachklamm am Flussbett der Wimbach entlang, immer stetig bergauf, bis der Fluss im Schotterbett versickert und unterirdisch unter dem Schuttmaterial fließt.

Die Tour war 17 km lang und es waren auf dem Hinweg und auf dem Rückweg jeweils 700 Höhenmeter zu überwinden.

Die folgenden Fotos zeigen die Bergansichten unterwegs auf meinem Weg:

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Inzwischen liegt das Wimbachschloss schon hinter mir. Das Wimbachschloss war in früheren Zeiten ein altes Jagdhaus, das noch von König Maximilian II. und Prinzregent Luitpold von Bayern für die Jagd genutzt wurde. Heute ist es eine bewirtschaftete Einkehrmöglichkeit für Wanderer. Doch mein Ziel der heutigen Wanderung ist die Wimbachgrieshütte auf 1.327 m und dorthin bin ich noch unterwegs.

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Der Schuttstrom ist auf den folgenden Fotos schön zu sehen:

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Ich hatte einen optimalen Tag erwischt, denn trotz des schönen Wetters war um die frühe Vormittagszeit noch kein anderer Wanderer außer mir unterwegs und so hatte ich das Wimbachgries in der Sonne gaaaanz für mich alleine! :-)

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Mein Ziel, die Wimbachgrieshütte, ist erreicht! Da es gerade kurz vor Mittag ist, mache ich eine laaaaange Pause, esse meinen Proviant in der Sonne und genieße diese absolute Stille und Abgeschiedenheit. Die Wimbachgrieshütte hat für den Winter schon geschlossen und so habe ich den Talschluss ganz für mich alleine! ;-)

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Oben am Talschluss ist der Schuttstrom bis zu 1,5 km breit.

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Im Talschluss bilden Watzmann, Hochkalter sowie die Abbrüche des Großen Hundstodes rundherum eine beeindruckende Kulisse.

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Nach meiner langen Pause in der Sonne mache ich mich wieder auf den Rückweg. 8,5 km und 700 Höhenmeter bergab liegen wieder vor mir …und die ziehen sich zum Schluss ganz schön!! ;-)

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Eine karge, aber durchaus interessante Landschaft!

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Wieder komme ich am Wimbachschloss auf 937 m vorbei.

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Und nun fließt auch der Wimbach wieder oberirdisch. Nach einem halben Tag im kargen Schutt- und Geröllfeld ist es plötzlich total erfrischend, dass wieder Wasser neben mir fließt und plätschert. Ich komme mir fast vor, als ob ich aus der Wüste gekommen bin! ;-)) ;-)

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Und dann bin ich wieder zurück an der Wimbachbrücke und bin ganz froh, dass ich mein Auto erreicht habe, denn 17 km Wanderung liegen hinter mir und das war durchaus ein langer Fußmarsch. ;-)

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